Autohaus Fürst GmbH
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6 Dinge, die sich 2018 für österreichs Autofahrer ändern

Das Jahr 2018 bringt vieles neu..

Gerade die „neue, digitale“ Autobahnvignette ist zurzeit in aller Munde. Doch was ändert sich noch für Österreichs Autofahrer im neuen Jahr 2018?

Text verfasst von Lukas Fürst, am 18.12.2017

HAPPY NEW YEAR!

1. "Pickerl" - Neue Fristen für den Überzug für die gewerbliche Nutzung

Neue Änderungen wird es 2018 für die wohlbekannte „Pickerl“ Überprüfung geben. Mit 20. Mai 2018 treten neue Toleranzfristen in Kraft – besonders betrifft dies gewerbliche Nutzer – statt den üblichen Toleranzzeitraum von einem Monat VOR dem Monat der Erstzulassung und einem Überzug von maximal vier Monaten NACH dem Monat der Erstzulassung ändert sich dieses Zeitfenster so, dass die Überprüfung nur lediglich drei Monate vor dem Monat der Erstzulassung durchgeführt werden darf. Diese Regelung gilt für:

  • LKW (alle Nutzfahrzeuge also auch Pick-Ups und Kastenwägen)
  • Rettungsfahrzeuge
  • Taxis

Ein Überzug des „Pickerl“ ist mit der neuen Novelle nicht mehr gestattet und wird mit hohen Geldstrafen bestraft bzw. kann durch die Behörde die Zulassung aufgehoben werden!

"Pickerl" - die Überprüfung nach §57a KFG

2. "Pickerl" - neue Regelung für schwere Mängel und Gefahr im Verzug

Für Personenkraftwagen, Quads, Mopeds, Anhänger, usw. ändert sich der Toleranzzeitraum nicht. Jedoch darf das Fahrzeug bei einem schweren Mangel nicht mehr wie bis jetzt bis zum Ablauf des Toleranzzeitraums genutzt werden, sondern darf nur mehr maximal bis zwei Monate danach genutzt werden.

Bei sehr gefährlichen Mängeln, bekannt unter dem Ausdruck „Gefahr im Verzug“ behält sich 20. Mai 2018 die Behörde vor, mithilfe der zentralen Begutachtungsdatenbank, die Zulassung des kurzfristigen Fahrzeuges aufzuheben.

Beispiel: Ihr Fahrzeug hat eine Erstzulassung in Mai 2005. Angenommen Sie kommen am 05. April 2018 zur Begutachtung. Sollte bei Ihrem Fahrzeug ein schwerer Mangel festgestellt werden und Sie beheben diesen nicht sofort, gilt der maximale Überzug nur noch bis zum 05. Juni 2018.


3. Digitale Autobahnvignette

Bereits in aller Munde ist die neue Autobahnvignette für das Jahr 2018. Sie erhält die Farbe kirschrot. Doch erstmals in der Geschichte der ASFINAG gibt es neben der traditionellen Klebevignette auch eine Digitale. Der Preis ist ident. Erwerben kann man die digitale Autobahnvignette über einen Online-Shop der ASFINAG.

Die Autobahnmaut ist somit mit dem Kennzeichen gekoppelt. Dies schafft vor allem Abhilfe bei Wechselkennzeichen und Probefahrtkennzeichen. Auch bei Diebstahl und einem Windschutzscheibentausch kommt man da günstiger davon. Ob sich auf einem Fahrzeug eine gültige Autobahnvignette befindet, kann man Online abfragen.

Jedoch gilt es etwas zu beachten: Kauf man Privat die digitale Vignette, hat man als Verbraucher ein Rücktrittsrecht. Daher gilt für Privatkunden die digitale Autobahnvignette erst 18 Tage nach dem Kauf. Dies soll vor Missbrauch schützen. Für Unternehmer gilt diese Regelung nicht – sie haben keinen Anspruch auf Konsumentenschutz.

Die digitale Autobahnvignette

4. Preiserhöhung der Autobahnvignette

Zur Anpassung an den Verbraucherpreisindex erhöht die ASFINAG die Preise für die Autobahnvignette um etwa ein Prozent.
Für die 2018er Vignette gilt:

  • Für PKW 87,30 Euro
  • Für Motorräder 34,70 Euro
Die kirschrote Autobahnvignette für 2018

5. eCall-Systeme

Ab 31. Mai 2018 müssen alle neu genehmigten Fahrzeuge der Klasse M1 (Personenkraftwagen) und der Klasse N1 (Leichte Nutzfahrzeuge) über ein modernes eCall-System ausgestattet werden. Dieses System soll bei einem Verkehrsunfall automatisch Hilfe rufen und so wertvolle Zeit im Notfall sparen.
Mit neu genehmigt versteht man Fahrzeuge, deren Typ erst nach 31. Mai 2018 erst für den Verkehr in Österreich genehmigt wurde.

Sollten Sie sich beispielsweise bei uns einen neuen Hyundai KONA bestellen und dieser wird am 05. April 2018 zugelassen, stellt dies kein Problem dar, da das Fahrzeug bereits davor typengenehmigt wurde. Sollten Sie sich einen neuen Hyundai Santa Fe bestellen, der wahrscheinlich Ende 2018 erscheint, wird ein sogenannten eCall System installiert sein, da das Fahrzeug vermutlich Ende 2018 typengenehmigt wird.

Sie gehen gerne auf Nummer sicher? - Manche Versicherungen bieten bereits jetzt eCall-Systeme als Nachrüstlösung an. - Der Einbau ist meist kostenlos!

eCall

6. LKW-Fahrverbot im Burgenland

Ab 1. Oktober 2018 tritt eine relevante Änderung für LKW (auch Pick-Ups und Kastenwägen), Sattelkraftfahrzeuge und Sattelzugfahrzeuge in Kraft: Wie bereits schon ab heurigen Oktober diese Fahrzeuge der Klasse EURO I verboten wurde, werden bis dato auch die Fahrzeuge der Abgasklasse EURO II auf Burgenlands Straßen verboten. Alle anderen Fahrzeuge sind mit dementsprechenden Abgasplaketten zu kennzeichnen

– diese sind natürlich bei uns Erhältlich!

LKW-Fahrverbote im Burgenland

Anfang Oktober 1980 begann unsere Geschichte

Eine gute Kundenbindung, jahrzehntelang treue Mitarbeiter und starke Marken sind unser wichtiges Kapital und ein Garant für die Zukunft.

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